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1.)
Richtiges Zähneputzen
2.)
Mundgeruch
3.)
Zahngesundheit für Diabetiker
4.)
Der erste Zahnarzttermin für Kinder
5.)
Karies im Milchgebiss
6.)
Alarmzeichen Zahnfleischbluten
7.)
Zahntourismus
8.)
Schwangerschaft und Zähne
9.)
Parodontose
10.)
Rauchen und Zahngesundheit
11.)
Herpes (Was ist das ?; Behandlungsmaßnahmen &)
12.)
Zahnspangen und Zähneputzen
13.)
Saures und Zähneputzen
| 1.) Richtiges
Zähneputzen
Es empfiehlt sich, eine Zahnreinigung mindestens zweimal am
Tag, am besten morgens und abends, gründlich mit (fluoridhaltiger)
Zahnpasta durchzuführen. Das wichtigste Instrument zur
Zahnreinigung ist die Zahnbürste. Die Zahnbürste
sollte weiche Kunststoffborsten haben; diese sind elastischer,
dauerhafter und hygienischer als Naturborsten. Zahnbürsten
sind auch Verbrauchsartikel - nach 100 bis 200 Anwendungen
sind Zahnbürsten abgenutzt und sollten ersetzt werden.
Neben der Häufigkeit des Zähneputzens spielt die
richtige Putztechnik eine entscheidende Rolle. |
Auch bei sorgfältigster Pflege bleiben mit der Zeit
an schwer zugänglichen Stellen Reste von Zahn-
belägen
zurück, aus denen Zahnstein entsteht. Es ist deshalb
sehr wichtig, dass der Zahnarzt den Gebisszustand in regelmäßigen
Abständen (je nach Situation 3-12 Monate) kontrolliert.
Dabei können entstandene Beläge festgestellt und
entfernt werden.
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2.) Mundgeruch
Eines der häufig tabuisierten Themen ist der Mundgeruch. Als
Ursache kommen in fast 90% der Fälle eine ungenügende
Mundhygiene oder defekte Zähne in Frage. Weniger häufig
können erkrankte Mandeln, eine vereiterte Kieferhöhle,
allgemeine Stoffwechselkrankheiten oder Magenerkrankungen die Ursache
sein.
Was kann gegen Mundgeruch getan werden ?
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Zahnreinigung
verbessern !
-
Mundspüllösungen
mit antibakteriellen Wirkstoffen als unterstützende
Maßnahme.
-
Regelmäßige
professionelle Zahnreinigung bei Ihrem Zahnarzt ist notwendig.
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Hierbei werden
Zahnstein, Konkremente und Beläge entfernt, anschließend
werden die Zähne poliert.
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Reichlich
trinken für erhöhte Speichelbildung.
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Rauchen einschränken
bzw. einstellen !
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Stimulation
des Speichelflusses durch zuckerfreien Kaugummi zwischen
den Mahlzeiten und gesunde Ernährung mit vermehrter
harter Nahrung wie Karotten, Äpfel und Vollkornbrot.
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Sanierung von
defekten Zahnfüllungen und überalterten Kronen
und Brücken !
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3.) Zahngesundheit für Diabetiker
Noch immer ist leider zu wenig bekannt, dass ein veränderter
Zuckerstoffwechsel auch die Zahngesund-
heit beeinflussen kann. Die
Gefahr für Karies und Zahnfleischerkrankungen ist erhöht;
das gilt besonders dann, wenn der Zuckerspiegel nicht richtig eingestellt
ist. Nachfolgend einige Tipps zur Zahngesundheit für Diabetiker:
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Achten Sie auf eine
gute Einstellung des Blutzuckerwertes
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Betreiben Sie eine
gute Mundhygiene
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Erneuern Sie alle
6 Wochen Ihre Zahnbürste
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Essen Sie nach den
Zwischenmahlzeiten ein zuckerfreies Zahnpflege-Kaugummi
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Lassen Sie mehrmals
jährlich Ihre Zähne in der Zahnarztpraxis professionell
reinigen
- Haben Sie Zahnfleischprobleme festgestellt, so gehen Sie umgehend
zum Zahnarzt !
4.) Der erste Zahnarzttermin für Kinder
Kinder haben oft Angst vor dem Zahnarzt; Erzählungen von Geschwistern,
Freunden oder Papa mit der dicken Backe nach dem Zahnarzt - alles
Bilder, die in der Phantasie der Kinder sich einprägen können,
da sie sich mit Rollen anderer Personen identifizieren. Für
Kinder ist Mundhygiene und erst recht ein Besuch zum Zahnarzt ein
schwieriges Kapitel; nachfolgend einige Tipps:
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Wir empfehlen vor
dem ersten Besuch mit Ihrem Kind zu sprechen; wecken Sie die
Neugierde Ihres Kindes auf den Zahnarztbesuch – Sie könnten
ihm erzählen, dass der Zahnarzt die Zähne zählen
wird, und dass es mit dem Zahnarztstuhl auf- und abfahren darf.
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Vielleicht haben Sie
auch ein Buch über den Zahnarzt, das Sie vorher zusammen
lesen können. Sprechen Sie positiv über den anstehenden
Besuch, betonen Sie wie wichtig es ist, saubere und gesunde
Zähne und ein hübsches Lächeln zu haben. Vermeiden
Sie angstmachende Bemerkungen !
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Vermeiden Sie beruhigend
gemeinte Formulierungen wie "Du brauchst keine Angst zu
haben, es tut bestimmt nicht weh". Unser Unterbewusstsein
kennt keine Verneinungen, ihr Kind versteht daher " Es
tut weh - Du musst Angst haben !"
-
Fragt Ihr Kind, ob
eine Zahnbehandlung weh tut, so antworten Sie, dass die meisten
Kinder sagen, es würde nur kitzeln.
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Versprechen Sie bitte
keine Belohnungsgeschenke! Gerade Dinge, die sich Ihr Kind möglicherweise
sehr wünscht, setzt es bei der Behandlung zu stark unter
Druck und erschwert für uns die Zusam-
menarbeit. Es gibt
in der Praxis für die Kinder grundsätzlich eine Kleinigkeit
als Geschenk, egal wie wir mit der Behandlung voran gekommen
sind. Sollte der erste Termin nicht den Erfolg bringen, so werden
wir eben einen weiteren Termin vereinbaren.
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Je weniger Aufhebens
Sie um den Zahnarztbesuch machen, desto besser.
| 5.) Karies
im Milchgebiss
Milchzähne haben eine wesentliche Bedeutung auf dem Weg
zur Entwicklung gesunder bleibender Zähne. Sie haben
sehr lange eine Platzhaltefunktion, die durch Karies und
Verletzungen häufig gefährdet wird.
Karies im Milchgebiss entsteht wie beim Erwachsenen wenn
die Zähne bakteriellem Zahnbelag ausge-
setzt sind. Besondere
Aufmerksamkeit ist den ersten bleibenden Zähnen zu geben,
weil der gerade durchbrechende Zahn
sehr kariesanfällig ist.
Kariesvermeidung:
Mindestens 2 mal täglich Zähneputzen mit fluoridhaltiger
Zahnpasta – eine Kontrolle durch die Eltern sollte auf
jeden Fall erfolgen. |
6.) Alarmzeichen Zahnfleischbluten
Blutendes Zahnfleisch ist meist der erste Hinweis, dass das Zahnfleisch
und der Zahnhalteapparat, also das Gewebe, das den Zahn im Kieferknochen
festhält, krank sind. In den Zahnbelägen findet man zahlreiche
Bakterien; im Normalfall kommt das Immunsystem mit der erhöhten
Belastung zurecht und
hält die Anzahl möglicher Krankheitserreger
auf einem ungefährlichen Niveau. Wenn allerdings die Menge
der Bakterienbeläge oder der Einfluss anderer Risikofaktoren
(z.B. Stress, Rauchen) zu groß wird, ist der Mechanismus überfordert
und das gesunde System im Mund kommt dann aus dem Gleichgewicht.
Der Bereich schwillt an, die Gefäßwände werden durchlässiger
und schon bei normalem Druck, z.B. Zähne-putzen, platzen sie
auf und bluten.
Wird hier nicht sofort mit gründlicher Mundhygiene begonnen,
kommt es zu einer fortschreitenden Entzündung von der Gingivitis
zur Parodontitis,
die zu Knochenschwund bis zum Zahnverlust führen kann. Zahlreiche
Studien haben gezeigt, dass manche Bakterien in den Belägen
durch offene Blutgefäße im Entzündungsbereich giftige
Stoffe in den Organismus abgeben, die z.B. zu Herzentzündung,
Schlaganfall oder Frühgeburt führen können.
7.) Zahntourismus
Sollen sich Urlauber von Mallorca, aus Osteuropa oder Südostasien
auch gleich ein paar neue Zähne mitbringen ?
Zahnersatz aus dem Ausland kann sicher ein paar Euro sparen. Allerdings
gehört auch eine gewisse Risikobereitschaft dazu. Sicherlich
ist teilweise auch im Ausland guter Standard anzutreffen, in Deutschland
allerdings ist hohe Qualität beim Zahnersatz kein Zufall, sondern
der Normalzustand. Die Produktion in Ländern mit niedrigen
Lohnkosten bringt meist geringere Qualität, da meist nicht
genug Sorgfalt und Zeit für die Vorbehandlung aufgewandt wurde
und sich dies erst später durch Komplikationen bemerkbar macht.
Zeitaufwändige Wurzelbehandlungen passen nicht ins Konzept
einer preisgünstigen Massenpro-
duktion in eigens für Zahntouristen
aufgebauten Kliniken. Der Zahn wird lieber gezogen als erhalten
und dann mit einer neuen Brücke schnell versorgt; Kronen werden
statt zeitaufwändiger Inlays eingesetzt. Dabei wird oft auch
gesunde Zahnsubstanz ohne viel Aufsehen einfach weggeschliffen.
Notwendige Wartezeiten zwischen den Behandlungen können wegen
des Zeitdrucks nicht eingehalten werden.
8.) Schwangerschaft
und Zähne
Bei
der Schwangerschaft ändert sich nicht nur die Ernährungsweise,
auch Hormonänderungen lassen das gesamte Gewebe lockern.
Schon bei der empfindlichsten und kleinsten Belastung kann
es zu Zahnfleischbluten kommen, da während der Schwangerschaft
das Zahnfleisch besonders sensibel auf die im Zahnbelag angesiedelten
Bakterien reagiert.
Zusätzlich neigen viele Frauen zu erbrechen, die sauren
Magensäfte greifen dadurch den Zahn und das Zahnfleisch
an. Um den Brechreiz nicht beim Putzen auszulösen kann
eine Kinderzahnbürste hilf-
reich sein. Mundspüllösungen
verhindert Plaque und Fluoridkonzentrate stärken den
Zahn.
Die beste Vorsorge
ist eine intensive Pflege durch die richtige Zahnbürste,
-technik, -seide und einer Zahnpaste aus Fluoridkonzentrat
sowie den Kontrollbesuchen beim Zahnarzt. |
9.) Parodontose
Zahnfleischerkrankungen
oder Parodontitis (im Volksmund oft als Parodontose bezeichnet)
sind neben Karies die häufigste Ursachen für den Verlust
von Zähnen. Beide Erkrankungen werden durch Bakterien verursacht,
die sich im Zahnbelag befinden. Eine regelmäßige und
vor allem sorgfältige Pflege mit Entfer-
nung des Zahnbelages
auf Zähnen und Zahnfleisch ist der beste Schutz gegen Karies
oder Parodontitis um die eigenen Zähne nicht unnötig zu
verlieren. Patienten mit einer Parodontitis, leiden fast immer
unter starkem und unangenehmem Mundgeruch. Dieser ist oftmals störend
für das Umfeld wie den Partner und die Familie. Nach der Behandlung
stellt sich ein frischer Atem von selbst wieder ein.
Somit ist es sehr wichtig die Warnsignale so früh wie möglich
zu erkennen:
Zahnfleischbluten
Zahnlockerung
Mundgeruch
Eine bereits vorhandene Parodontitis
kann und muss gestoppt werden !
10.) Rauchen und
Zahngesundheit
"Den
Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs ist vielen bekannt.
Dass Tabak auch die Zähne schädigt, ist weniger
geläufig". Raucher haben ein stark erhöhtes Risiko an einer Parodontitis
zu erkranken.
Die Folge: Die Zähne werden beweglicher, verändern
ihre Stellung und fallen häufig sogar aus. Bei einer
Parodontitis
-sprich Entzündung des Zahnbetts - ist der gesamte Zahnhalteapparat angegriffen. Oftmals reichen
schon zehn Zigaretten pro Tag, um das Parodontitis-Risiko
stark zu erhöhen.
Vor allem verschlechtert Rauchen aber die Durchblutung im
Mundraum. Das Zahnfleisch wird anfälliger für Infek-
te,
da es nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff
versorgt wird. |
11.) Herpes (Was ist das ?; Behandlungsmaßnahmen
…)
Herpes ist eine Virusinfektion, die das Nervensystem angreift; der
Wundbereich liegt meist im Mundbereich in Form von schmerzhaften
Bläschen. Wer den Virus schon mal hatte, wird ihn nie wieder
los. Er schlum-
mert ein Leben lang im Körper und wartet auf
den nächsten Ausbruchversuch. Über 90 Prozent aller Menschen
tragen den Herpes-Virus in sich. Wenn der Körper wieder mal
geschwächt ist, bricht der Virus erneut aus. Häufig an
der Stelle, wo er ursprünglich mal in den Körper eingedrungen
ist.
Herpes im Augen-, Nasen- oder Genitalbereich ist richtig gefährlich
und kann nur mit ärztlicher Hilfe behandelt werden - desweiteren
sind Herpes extrem ansteckend !
Herpes kann nicht ursächlich behandelt werden. Es können
nur die Symptome durch Salben, Mundspül-
lösungen gelindert
werden und die Heilung gefördert werden.
12.) Zahnspangen und Zähneputzen
Herausnehmbare Zahnspangen müssen mindestens 1x am Tag mit
Zahnpasta und Zahnbürste gereinigt werden.
Festsitzende Zahnspangen (Brackets) sind mit den Zähnen fest
verklebt, das erschwert die Reinigung erheblich. Zahnbelag + Speisereste
können von der Zahnbürste nur unzureichend entfernt werden,
deshalb muss zusätzlich mit einer Interdentalbürste um
die Brackets herum gereinigt werden. Die richtige Putztechnik sollte
am besten in einer Prophylaxe-behandlung geübt werden.
13.) Saures und Zähneputzen
Säurehaltige Getränke: Zuviel davon greift den Zahnschmelz
an. Cola, Fruchtgetränke, Sportlergetränke daher nur in
Maßen. Mund anschließend mit Wasser ausspülen.
Wichtig: Zähne nicht gleich danach putzen, sonst werden die
angelösten Mineralstoffe weggeschrubbt.
Gilt auch für
Südfrüchte und säurehaltige Medikamente wie Vitamin
C-Tabletten.
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